Hamburger Immobilienmarkt

  • 03.01.2014

    Hamburger Immobilienmarkt

  • Hamburg ImmobilienSo schön das Stadtbild von Hamburg ist, so schwierig ist die Lage am Wohnungsmarkt. Das Eine bedingt hier sogar das Andere, denn Hamburg gehört zu den "Top 5" und ist eine Stadt, die zum Studium oder für einen attraktiven Job oft sehr weit oben als Traumstadt genannt wird. Wie andere Großstädte auch, bietet Hamburg aber ein extrem breit gefächertes Spektrum an Immobilien, das man von "schlicht-bezahlbar" zu "nach oben keine Grenzen" beschreiben kann. Die teuersten und begehrtesten Lagen, welch Wunder, sind mit dem Wasser verknüpft. Im Innenstadtbereich um die Alster herum, am oberen Alsterlauf und natürlich an der Elbe entlang sind Immobilien zu finden, die nur wirklich Begüterten vorbehalten sind.

    Dann hat natürlich auch eine Gentrifizierung von urbanen, ehemals tendenziell den Arbeitern vorbehaltenen Stadtteilen stattgefunden. Selbst zuvor geschmähte "anrüchige" Viertel wie St. Pauli oder St. Georg (die Gegend um den Hauptbahnhof) haben sich zu Ecken gewandelt, die bei gut verdienenden jüngeren Menschen extrem populär sind. Altbauten, viele kleine Geschäfte, Citynähe, Märkte, Restaurants, ein Dorf in der Stadt: Das hat seinen Reiz und hat für einen Boom im Karolinenviertel, dem Schanzenviertel oder Ottensen geführt, der natürlich auch die Verdrängung der angestammten Bewohner zur Folge hatte.

    Daneben gibt es aber durchaus noch Immobilien, eher im Osten Hamburgs bzw. südlich der Elbe gelegen, die relativ erschwinglich sind. Genossenschaftswohnungen gelten als bezahlbar, man muss sich als "Genosse" aber auf eine lange Wartezeit gefasst machen. Wohnungen sind also ein geschätztes und tendenziell teures Gut, und selbst normal bis gut Verdienende haben das Problem, überhaupt auf dem Markt etwas zu finden.

    Ein kurzer Überblick über die Lagen soll hier folgen. Die Kategorien beziehen sich sowohl auf Miet- als auch auf Kaufpreise für Wohnungen:

    Sehr teuer: Harvestehude, Nienstedten, Blankenese
    Teuer: Eppendorf, Othmarschen, aber auch Ottensen, Hafen
    Moderat: Hamm, Billstedt, Wandsbek, Harburg.

    Diese Angaben beinhalten natürlich trotzdem die Chance, auch in einer teureren Lage etwas zu finden, das 10 Euro kalt pro qm nicht übersteigt, häufig von privaten Vermietern angeboten. Die Situation sieht für Häuser etwas anders aus, da sie vorwiegend in anderen Lagen zu finden sind.

    Wer ein Haus kaufen möchte, sollte Hamburg grundsätzlich meiden, was bedeutet, dass im Umland die Grundstücks- und Häuserpreise generell deutlich unter denen Hamburgs liegen. Wer auf Restaurants, Kinos etc. verzichten kann, kann hier günstig bauen und hat dennoch die Nähe zur Großstadt. Hamburg. Im Grunde kann man die Möglichkeiten, die eine Immobilie in Innenstadtlage bietet, oft nicht nutzen, da die Hypotheken teilweise bis zu 70 % des Nettoeinkommens "verschlingen".

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